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Kaltschaummatratzen Vergleich

Kaltschaummatratzen bestehen aus Polyurethan-Schaum (auch als PU oder PUR Schaum bezeichnet). Dieser wird – wie der Name schon andeutet – ohne Hitze-Zufuhr bei niedrigen Temperaturen geschäumt und anschließend gepresst, um die Luftblasen innerhalb des Schaums zum Platzen zu bringen, damit ein offenporiges und damit luftdurchlässiges, atmungsaktives Material entsteht. Eine Kaltschaummatratze ist besonders gut für Menschen geeignet, die sich im Schlaf viel bewegen, da sie sich bei jeder Bewegung schnell der Körperform anpasst.

Vergleich von verschiedenen Modellen:

Die Auswahl an Kaltschaummatratzen ist groß, und Qualität und Service variieren entsprechend stark nach Hersteller.

Badenia Bettcomfort Irisette Kaltschaummatratze

Die Badenia Bettcomfort Irisette 7-Zonen Kaltschaummatratze Lotus etwa kann in unterschiedlichen Härtegraden und Größen bestellt werden. Sie ist nach Oeko-Tex-Standard 100 und LGA-zertifiziert und damit auf Schadstofffreiheit geprüft. Ihr Raumgewicht liegt bei RG 55, einem verhältnismäßig hohem und damit sehr gutem Wert.

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Schlummerparadies HR-Kaltschaummatratze

Die HR-Kaltschaummatratze OPTIMA KLASSIK vom Schlummerparadies ist in vielen unterschiedlichen Größen verfügbar und mit 19cm eine verhältnismäßig hohe Matratze. Das Raumgewicht liegt bei RG 40, wobei der Kunde 10 Jahre Garantie auf den Kaltschaumkern erhält. Die Schadstofffreiheit der Matratze ist von verschiedene Institutionen zertifiziert worden (TÜV Rheinland, LGA und Oeko-Tex).

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Ravensberger HR Kaltschaummatratze

Bei der Ravensberger ORTHOPÄDISCHE 7-Zonen HR Kaltschaummatratze gibt es dank der Zertifizierung von LGA, FKT und Oeko-Tex ebenfalls keinerlei Schadstoffbedenken. Das Raumgewicht liegt bei RG 45, und die Garantie auf den Kern beträgt 10, auf den Bezug 5 Jahre. Der Bezug lässt sich bis 60° waschen. Wer möchte, kann diese Matratze nicht nur online bestellen, sondern auch in verschiedenen Städten (Berlin, Hamburg, Essen, Frankfurt, München oder Lübbecke) probeliegen.

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Traumnacht Basic Kaltschaummatratze

Mit der Traumnacht Basic 2 in 1 Duo Kaltschaummatratze Härtegrad ist man flexibel im Härtegrad: Auf der einen Seite hat sie H2, auf der anderen H3, sodass man auch nach dem Kauf zwischen weich und fest nach Bedarf wechseln kann. Der Bezug ist bei 95° waschbar und besteht aus Mikrofaser, die mit 100g Klimafaser versteppt und damit atmungsaktiv ist. Mit dem Oeko-Tex-Standard 100 zertifiziert ist die Matratze schadstofffrei.

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Mister Sandman Kaltschaummatratze

Auch die Kaltschaummatratze (Rollmatratze) von Mister Sandmann verbindet Härtegrad H2 und H3 in einer Matratze, hat 7 Zonen und ist in sehr vielen unterschiedlichen Größen erhältlich. Das Material ist schadstofffrei und für Allergiker geeignet, der Doppeltuchbezug ist aus 100% Polyester, abnehmbar und bis 60° waschbar.

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Betten ABC Kaltschaummatratze

Die Orthopädische Kaltschaummatratze OrthoMatra KSP-500 von Betten ABC kann ebenfalls in vielen unterschiedlichen Größen bestellt werden. Der Bezug ist bis 60° waschbar und schadstoffgeprüft. Ihr Raumgewicht ist mit RG 30 relativ gering – doch ist sie dafür auch günstig in der Anschaffung.

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Welche Unterschiede gibt es bei den Kaltschaummatratzen?

Beim Kauf einer Kaltschaummatratze sollte man auf den verwendeten Bezugsstoff, die Höhe, die Härte, das Raumgewicht sowie möglichst auf den Druckverformungsrest, die Eindrück- und die Stauchhärte achten, um festzustellen, wie gut die Qualität des Produkts ist.

Beim Bezugsstoff ist wichtig, dass er abnehmbar und waschbar ist, ohne sich dabei zu verformen, dass er schadstofffrei (möglichst mit Oeko-Tex-Standard 100 zertifiziert) und gegebenenfalls auch für Allergiker geeignet ist.

Das Raumgewicht gibt Auskunft über die Langlebigkeit einer Matratze: Liegt es unter 40 kg/m³, ist es eher gering; Qualitätsmatratzen haben ein Raumgewicht von mindestens 50 kg/m³. Ideal ist das Raumgewicht, wenn die Wirbelsäule in der Seitenlage gerade bleibt.

Die Stauchhärte sagt etwas über die Festigkeit der Matratze aus und darüber, wie schnell der Kaltschaum bei Veränderung der Schlaflage wieder in seine Ursprungsform zurückfindet. Eine niedrige Stauchhärte hat eine Matratze bei ca. 30 Kilopascal (kPa), eine hohe Stauchhärte bei ungefähr 40 kPa. Dabei hängt es auch vom Körpergewicht ab, ob eine niedrige Stauchhärte ausreicht, oder eine höhere notwendig ist.

Die Eindrückhärte gibt an, inwiefern die Matratze kurzfristig Druck standhält, der auf ihr lastet, und wird in Form eines Stauchungsfaktors (auch Sagfaktor genannt) angegeben – je höher, desto besser.

Beim Druckverformungsrest gilt dagegen: je geringer, desto besser. Denn der Wert gibt an, wie gut sich der Schaumstoff nach längerer, starker Belastung wieder in die Ursprungsdicke zurückformt.
Der Härtegrad einer Matratze ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium und variiert zwischen weichen Matratzen mit dem Härtegrad H1 bis hin zu sehr harten Matratzen mit dem Härtegrad H5. Jedoch gibt es dabei keine Standards, die für alle Händler gelten, weshalb man dabei außerdem auf die Angabe achten sollte, für welches Körpergewicht welcher Härtegrad vorgesehen ist. Darüber hinaus gilt: Je dicker der Kaltschaumkern innerhalb der Matratze ist, desto weicher ist die Matratze in der Regel.

Viele Hersteller bewerben ihre Matratzen mit speziellen 2D- oder 3D-Einschnitten. Diese sollen für Belüftung und Anpassungsfähigkeit hilfreich sein. Doch ist dies nur dann tatsächlich der Fall, wenn auch die äußeren Umstände soweit stimmen: Liegt die Matratze etwa tief und stramm im Bettkasten oder ist der Bezug eher luftundurchlässig, kann die erhoffte Wirkung nur schwer zum Tragen kommen.

Fazit

Während die meisten Hersteller auf Härtegrad, Raumgewicht und Schadstoffreiheit ihrer Matratze eingehen, sind Informationen über Stauchhärte, Eindrückhärte oder Druckverformungsrest oft allenfalls in Testberichten zu finden. Darüber hinaus haben die verwendeten Schaumstoffe je nach Hersteller sehr unterschiedliche Zusammensetzungen, die die Eigenschaften beeinflussen, weshalb es für Käufer ohne Fachkenntnisse schwierig ist, die Qualität ohne weiteres zu beurteilen. Deshalb kann und sollte man die Matratze möglichst selbst einem Liegetest unterziehen: Auf Online-Bestellung und bei einigen Fachhändlern gibt es meistens ein vierzehntägiges Rückgaberecht, um festzustellen, ob die Matratze tatsächlich gut für einen geeignet ist.

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